Dyck [2]

[320] Dyck, Hermann, Maler, geb. 1812 in Würzburg, gest. 25. März 1874 in München, widmete sich daselbst der Architekturmalerei, der er durch kulturhistorische Staffage besondern Reiz zu verleihen wußte. Seine Verbindung mit den seit 1841 erscheinenden »Fliegenden Blättern« brachte ein bemerkenswertes satirisches Talent in ihm zur Reise. 1854 übernahm er die Leitung der Zeichenschule für Kunsthandwerker, der spätern Kunstgewerbeschule. Von seinen Bildern sind zu nennen: An der Stadtmauer zu Erding (1857), ein Kassavorzimmer (1858), die Schreibstube (1860), im Maleratelier (1861), Inneres einer Klosterkirche (1863), die Deputation (1864) und Heimkehr des Bürgermeisters (1868).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 320.
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