Ganglbauer

[320] Ganglbauer, Cölestin, Erzbischof von Wien, geb. 20. Aug. 1817 in Thanstetten bei Steyr in Oberösterreich, gest. 15. Dez. 1889 in Wien, trat zu Kremsmünster in den Benediktinerorden und widmete sich dem Lehrfach. Im April 1876 wurde er zum Abt erwählt und 1877 zum Mitglied des Herrenhauses ernannt, in dem er sich der liberalen Verfassungspartei anschloß. 1881 ward er nach dem Tode Kutschkers zum Fürsterzbischof von Wien und 1884 zum Kardinal ernannt.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 7. Leipzig 1907, S. 320.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien: