Relatīv

[781] Relatīv (lat.), im Gegensatz zu absolut (s. d.), was sich auf etwas bezieht, in Verhältnis zu etwas steht, nicht ohne ein andres sein oder gedacht werden kann, also nur bedingungs- oder beziehungsweise wahr ist. Daher relative Begriffe solche, die sich erst aus der Vergleichung eines Gegenstandes mit einem andern ergeben, Korrelatbegriffe solche, die einander gegenseitig voraussetzen. Relative Majorität ist gegeben, wenn bei mehr als zwei Ansichten für eine von ihnen eine größere Stimmenzahl vorhanden ist als für jede der andern.

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Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 781.
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Krauss, Stefan

Zu: R. Spaemanns Aufsatz ''Philosophische Ethik oder: Sind gut und böse relativ?''

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1, ... weiterlesen
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