Richelieu [2]

[899] Richelieu (spr. risch'ljö), Stadt im franz. Depart. Indre-et-Loire, Arrond. Chinon, an der Staalsbahnlinie Ligré-Rivière-R., hat eine Schloßruine, Handel mit Getreide, Holz, Trüffeln etc. und (1901) 2203 Einw. – Kardinal Richelieu baute seit 1631 R., den Hauptort des ihm verliehenen Herzogtums, aus und ließ durch Lemercier ein prächtiges Schloß bauen, das in der Revolution zerstört wurde.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 899.
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