Sanderze

[541] Sanderze, diejenigen Teile des Weißliegenden (s. Dyasformation und Kupferschiefer), die mit Kupferkies, Buntkupfererz, Malachit und Kupferlasur imprägniert und dadurch abbauwürdig sind. Bergbau wird auf solche S. und zugleich auf Kupferschiefer unter anderm in Sangerhausen betrieben. Die bauwürdige Schicht ist dort 3–4 cm mächtig und enthält 5–7 Proz. Kupfer, in diesem etwa 0,25 Proz. Silber. S. nennt man auch die Knottenerze der Eifel (s. Sandstein).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 541.
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