Szent-Endre

[262] Szent-Endre (spr. ßent-, Sankt-Andrä), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Pest, am rechten Donauufer und am Fuß des Pilischer Gebirges, an der Lokalbahn Budapest-S., Dampfschiffstation, bis vor kurzem Sitz des griechisch-orientalischen serbischen Bischofs von Ofen, mit vielen Kirchen, Weinbau, Bezirksgericht, Ziegelfabrik und (1901) 4822 meist magyarischen und deutschen (römisch-katholischen und griechisch-orient.) Einwohnern. Ehemals wurde die Stadt von vielen Serben bewohnt. S. heißt auch die gegenüberliegende schmale Donauinsel, die, unterhalb Visegrád beginnend, sich bis gegen Budapest erstreckt und mehrere Dörfer enthält.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 19. Leipzig 1909, S. 262.
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