Warte

[390] Warte, ein hoch gelegener Ort mit freier Aussicht auf die Umgebung, im engern Sinn ein Wartturm, der einzeln oder mit einer Burg, Grenzwehr etc. in Verbindung stand und im Mittelalter zur Sicherung vor Überfällen und als Sammelplatz der Aufgebotenen diente. Warten der Art finden sich noch heute um Frankfurt a. M., Wetzlar u. a. O. Vgl. Landwehr. Im modernen Sinne versteht man unter W. ein wissenschaftliches Institut zur Beobachtung der Gestirne (Sternwarte), der meteorologischen Verhältnisse (Wetterwarte) und des Meeres (Seewarte).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 390.
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Althen, Michael

Warte, bis es dunkel ist

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