Gemein

[120] Gemein, 1) in Menge vorhanden; 2) dem Edeln u. Feinen entgegengesetzt; das Gemeine strebt nach Befriedigung der Sinnlichkeit u. der Naturbedürfnisse, das Edle u. Schöne ist von ihm nicht geachtet. In der Kunst stellt es schmutzige niedrige Gegenstände, in der Literatur Schilderungen obscöner u. dem Sittlichen widersprechender Scenen dar; 3) bes. in Zusammensetzungen, was einer Gemeinde angehört.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 120.
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