Kiemenwürmer

[472] Kiemenwürmer (Lernaeodea), Schmarotzerkrebse aus der Ordnung der kopflosen Krustenthiere (Pseudocephala) mitweichem Körper, ohne Schild, mehr wurmförmig, nicht geringelt, 4 Fühler, k Klammerfüße, keine Flossenfüße; erhalten ihre volle Ausbildung erst nach mehrmaliger Häutung; die viel kleineren Männchen sitzen zu 2–4 zeitlebens in der Nähe der Geschlechtstheile am fast unbeweglichen Weibchen fest; die Gattung Achteres, Art: A. precarum, 1½-2 Linien lang, am Dorsche u. am Gaumen der Kaulbarsche; Tracheliastes, Art: Tr. polycolpus, an den Flossen des Aland; Nicothoe, Art: N. astaci, Hummerlaus, an den Kiemen des Hummers; Brachiella, Art: Br. salmonea, an den Kiemen der Lachse.

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Pierer's Universal-Lexikon, Band 9. Altenburg 1860, S. 472.
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