Neumen

[830] Neumen (vom althochdeutschen niumo, Klang, Gesang, Lied), 1) die den alten Kirchengesängen als Schluß angehängten Tonreihen, welche bald artikulirte Worte enthielten, meist aber nur auf einen Vocal, bes. auf a, erklangen; 2) Noten im Mittelalter, welche in Punkten, Häkchen, Strichen etc. bestehen, deren Entzifferung bis jetzt noch nicht gelungen ist.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 11. Altenburg 1860, S. 830.
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