Seifenwerk

[792] Seifenwerk, eine Vorrichtung, um feinvertheilte Erze od. Metalle, z.B. Goldkörner (Seifengold) u. Zinnerze (Seifengraupen, Seifenzinn), wohl auch Edelsteine, durch Schlämmen od. Waschen aus der sie umgebenden Gebirgsart (Sand, Schiefer, Dammerde) zu gewinnen. Man braucht dazu die Seifengabel, ein Bret mit hölzernen Zähnen, welche so weit auseinander stehen, daß das Klare dazwischen durchfallen u. abgesondert werden kann.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 15. Altenburg 1862, S. 792.
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