| Künstler: | Traut, Wilhelm |
| Entstehungsjahr: | 17. Jh. |
| Maße: | 31 × 20 cm |
| Technik: | Holzschnitt |
| Aufbewahrungsort: | Berlin |
| Sammlung: | Kupferstichkabinett |
| Epoche: | Barock |
| Land: | Deutschland |
| Kommentar: | Nach einem Entwurf von Lucas Kilian |
Brockhaus-1911: Ecce homo · Homo sui juris · Homo sum, humani nihil a me alienum puto · Homo... · Homo sapiens · Homo · Homo diluvii testis · Homo primigenius
Eisler-1904: Homo-mensura-Satz
Herder-1854: Ecce homo · Homo novus · Homo sum, nihil humani a me alienum puto · alieni juris homo · Homo alieni juris
Kirchner-Michaelis-1907: homo sum
Meyers-1905: Ecce homo · Homo [1] · Homo [2] · Novus homo · Homo sum, nil humani a me alienum puto · Aliēni juris homo · Homo diluvĭi testis · Homo proponit, sed Dēus disponit
Pierer-1857: Ecce homo · Homo troglodytes · Homo trium literārum · Homo... · Novus homo · Homö... · Homo diluvii testis · Homo · Homo lucĭfer · Homo sum, humani nihil a me aliēnum puto · Homo novus
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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