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[506] Am Morgen nach Silvester
Schmerz in den Kniegelenken
[506] Gesteigerte Sensibilität der Haarspitzen, vulgo Haarweh
Wiederkehrendes Bewußtsein
Subjektive Farbenerscheinung in Gestalt beweglicher Flecken
[507] Gemeines Schädelweh
Wo hab' ich denn das heut' nacht erwischt?!
Ohha? – Noch immer ein bissel wackelig?!
[508] Versuch einer Morgenpfeife
Auch zuwider!!
Wo im Dunkeln die Uhr hingelegt wurde
[509] Der Hausgang neu angestrichen
O weh! Der neue Zylinder im Waschbecken.
Das Geld ist auch fort.
Doch finden sich noch drei Kreuzer im Stiefel.
[510] Abkühlung und Erfrischung
Ein Magenbitter
Brrr!
[511] Nach dieser heilsamen Erschütterung geht's ja soweit wieder ganz gut.
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Als einen humoristischen Autoren beschreibt sich E.T.A. Hoffmann in Verteidigung seines von den Zensurbehörden beschlagnahmten Manuskriptes, der »die Gebilde des wirklichen Lebens nur in der Abstraction des Humors wie in einem Spiegel auffassend reflectirt«. Es nützt nichts, die Episode um den Geheimen Hofrat Knarrpanti, in dem sich der preußische Polizeidirektor von Kamptz erkannt haben will, fällt der Zensur zum Opfer und erscheint erst 90 Jahre später. Das gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren, der Jurist Hoffmann ist zu dieser Zeit Mitglied des Oberappellationssenates am Berliner Kammergericht, erlebt er nicht mehr. Er stirbt kurz nach Erscheinen der zensierten Fassung seines »Märchens in sieben Abenteuern«.
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