|
[11] Επ ἐμοι ῥιπτεσϑω μεν πυρος ὰμφηκης βυστρυχος, αἰϑηρ δ᾽ ἐρεϑιξεσϑω βρυνιη, σφακελῳ τ ἀγριων ἀνεμων...
...των οὐρανιων ἀστρων διοδους, ἐς τε κελαινον Ταρταρον ἀρδην ῤιψειε δεμας τοὐμον ἀναγκης στερραις διναις: παντως ἐμε γ᾽ οὐ ϑανατωσει.
Αἰοχυλος
So schmettre herab zweizackig auf mich
der geschlängelte Blitz, und es zittre die Luft
von des Donners Getos und der zuckenden Wut
des empörten Orkans, [und der Erd' Abgrund
mit den Wurzeln zugleich durchschüttre der Sturm!
Und das wogende Meer, hoch schlag' es empor
in tobendem Schwall,] wo die himmlischen Stern'
hinwandeln die Bahn; in die finstere Kluft,
in den Tartaros, stürze hinab mein Leib,
von des Schicksals wirbelndem Strudel entrafft:
doch mich wird er nimmer vernichten!
Äschylos [Prometheus V. 1043 ff.]
[12]
|
Ausgewählte Ausgaben von
Phaeton
|
Buchempfehlung
Die neunzehnjährige Else erfährt in den Ferien auf dem Rückweg vom Tennisplatz vom Konkurs ihres Vaters und wird von ihrer Mutter gebeten, eine große Summe Geld von einem Geschäftsfreund des Vaters zu leihen. Dieser verlangt als Gegenleistung Ungeheuerliches. Else treibt in einem inneren Monolog einer Verzweiflungstat entgegen.
54 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro