|
[11] Επ ἐμοι ῥιπτεσϑω μεν πυρος ὰμφηκης βυστρυχος, αἰϑηρ δ᾽ ἐρεϑιξεσϑω βρυνιη, σφακελῳ τ ἀγριων ἀνεμων...
...των οὐρανιων ἀστρων διοδους, ἐς τε κελαινον Ταρταρον ἀρδην ῤιψειε δεμας τοὐμον ἀναγκης στερραις διναις: παντως ἐμε γ᾽ οὐ ϑανατωσει.
Αἰοχυλος
So schmettre herab zweizackig auf mich
der geschlängelte Blitz, und es zittre die Luft
von des Donners Getos und der zuckenden Wut
des empörten Orkans, [und der Erd' Abgrund
mit den Wurzeln zugleich durchschüttre der Sturm!
Und das wogende Meer, hoch schlag' es empor
in tobendem Schwall,] wo die himmlischen Stern'
hinwandeln die Bahn; in die finstere Kluft,
in den Tartaros, stürze hinab mein Leib,
von des Schicksals wirbelndem Strudel entrafft:
doch mich wird er nimmer vernichten!
Äschylos [Prometheus V. 1043 ff.]
[12]
|
Ausgewählte Ausgaben von
Phaeton
|
Buchempfehlung
Der junge Naturforscher Heinrich stößt beim Sammeln von Steinen und Pflanzen auf eine verlassene Burg, die in der Gegend als Narrenburg bekannt ist, weil das zuletzt dort ansässige Geschlecht derer von Scharnast sich im Zank getrennt und die Burg aufgegeben hat. Heinrich verliebt sich in Anna, die Tochter seines Wirtes und findet Gefallen an der Gegend.
82 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro