Venusmuscheln

[29] Venusmuscheln (Veneridae), eine Familie der Muscheln (s. d.), gewöhnlich mit langem und spitzem, selten mit dickem Fuß, mit an der Basis vereinten (und dann an der Öffnung gefransten) oder bis zum Ende verwachsenen (und dann nicht gefransten) Siphonen, regelmäßigen, ovalen oder dreieckigen Schalen, die platt oder gerippt und häufig schön, besonders rosig gefärbt sind. V. finden sich in allen Meeren, besonders aber in den Tropen. Mehrere V. werden gegessen, soz. B. Tapes decussatus, Cytherea chione,[29] einige Arten der Gattung Venus, besonders V. mercenaria (s. Clams); diese wird auch wie andre Arten zu Muschelgeld (Wampum, s. d.) verschlissen.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 29-30.
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