Brocken

1. Bittere Brocken kaut man nicht lange.

Holl.: Een schandelijke brok is haast gegeten. (Harrebomée, I, 93.)


2. Dicke (fette) Brocken geben fette Vögel.Simrock, 1308.

Wirkung guter Kost und Fütterung.


3. Die Brocken der Weisen sind mehr werth als die vollen Schüsseln der Narren.


4. Die übrigen Brocken soll man aufheben.


5. Ein Brocken vom Könige ist besser als Herrengunst.

Von den Vorzügen des Staatsdienstes vor Privatanstellungen.


6. Es ist ein schlimmer Brocken, daran man würgen muss.Simrock, 1310; Tunn., 23, 15; Körte, 728.

Holl.: Het is een harde brok, daar men aan worgt. (Harrebomée, I, 93; Fallersleben, 665.)

Lat.: Qua suffocatur quisquam, mala mica probatur. (Sutor, 139 u. 496.)


7. Gestohlene Brocken schmecken wohl, man verdaut sie aber schwer.

Holl.: Gestolen brokken smaken wel, maar voeden kwalijk. (Harrebomée, I, 93.)


8. Twee Brocken gaat vör een Törf.


9. Wenn man sich an einem Brocken verbrannt hat, dann ist 's Blasen zu spät.

Holl.: Wanneer men den brok in den buik heeft, dan is het geen tijd van blazen. (Harrebomée, I, 94.)


10. Wer jeden Brocken verschlingt, der ihm vorkommt, hat den Magen bald verdorben.


11. Wie der Brocken ist, so muss man den Mund öffnen.

Holl.: Is de brok groot, zet er uwen mond naar. (Harrebomée, I, 94.)


12. Wie der Brocken, so der Nachgeschmack.

Holl.: Zoete brokken hebben gooren nasmaak. (Harrebomée, I, 94.)


13. Zu grosse Brocken gehen nicht in den Mund.


*14. Das war ein fetter Brocken.

Holl.: Dat is een vette brok in zijn nest gesleept. (Harrebomée, I, 93.)


*15. Er theilt gute Brocken aus.

Von jemand, der sehr derb redet und sich starker Ausdrücke bedient.

Lat.: Lapides loqueris. (Plautus.) (Wiegand, 638.)


*16. Er wird an diesem Brocken zu kauen haben.

Holl.: Daar is wat kaauwen aan zulk een brokje. (Harrebomée, I, 93.)


*17. Für einen die Brocken aus dem Munde sparen.

Holl.: Voor iemand de brokken uit den mond sparen. (Harrebomée, I, 94.)

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 468.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien: