Vergelten

1. Ich hab's ihm vergolten, sagte die Frau zu ihrem Manne, der sie bei einem Reiter angetroffen, ich hab' ihm jeden Puff doppelt zurückgegeben. – Eiselein, 617.


2. Wer vergelten kann, ist ein gepriesen (gesuchter) Mann.

Lat.: Beneficia plura recipit qui scit reddere. (Philippi, I, 57.)


*3. Dass vergelt jm ein spitzhölzlin. – Rollwagenbüchlein, XLIV.


*4. Er het's vergee wie der Krämer de Schran1. – Sutermeister, 95.

1) Was beim Käsekochen oben im Kessel schwimmt (?). (Stalder, II, 349.)


*5. Ich hab's ihm vergolten, sprach jener, der einem Reiter den Mantel in Koth getreten hatte, während derselbe unter dessen Augen seiner Frau verlag. – Eiselein, 617.


*6. Ich sag', vergelt's Gott. (Saalgau.) – Birlinger, 505.

D.h. ich will gleich zahlen.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 1544-1545.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika