Federn [2]

559. a Blatt-, b Spiral-, c Schraubenfeder.
559. a Blatt-, b Spiral-, c Schraubenfeder.

[564] Federn, Metallstreifen, welche nach einer Formänderung sofort ihre ursprüngliche Gestalt annehmen, sobald die Kraft, welche die Formänderung herbeiführte, zu wirken aufhört. Druck- und Spann-F. dienen zur Ausübung eines konstanten Druckes oder Zuges, Torsions-F. zur Aufnahme von Drehkräften, Trieb-F. zur Hervorbringung einer Bewegung (z.B. bei Uhrwerken), Trag-F. zum Schutz gegen Stöße und Erschütterungen, dynamometrische F. zur Messung von Kräften in Dynamometern, Federwagen, Manometern, Ton-F. zur Erzeugung von Tönen, z.B. die F. des Schlagwerks der Uhren, die Stimmstäbchen der Spieldosen. Der Form nach hat man Blatt- [Abb. 559a], Spiral- [b] und Schrauben-F. [c].

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 564.
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