Störe

1821. Störkopf: Unterseite mit Maul.
1821. Störkopf: Unterseite mit Maul.
Fische. II. (Seefische.) 1. Kabeljau (bis 1,5 m). 2. Hering (20-35 cm). 3. Schellfisch (bis 90 cm). 4. Lachs (0,5-1,5 m). 5. Thunfisch (1-3 m). 6. Gemeine Makrele (30-60 cm). 7. Gemeiner Stör (2-6 m). 8. Seeteufel (0,6-1,8 m). 9. Flunder (20-50 cm). 10. Gemeiner Knurrhahn (40-80 cm). 11. Lamprete (bis 1 m).
Fische. II. (Seefische.) 1. Kabeljau (bis 1,5 m). 2. Hering (20-35 cm). 3. Schellfisch (bis 90 cm). 4. Lachs (0,5-1,5 m). 5. Thunfisch (1-3 m). 6. Gemeine ...

[773] Störe (Acipenserĭdae), Familie der Schmelzschupper, Fische mit langgestrecktem, schuppenlosem, aber mit fünf Reihen gebuckelter Knochenschilder versehenem Körper, flachem, in einen rüsselförmigen Schnauzenfortsatz ausgezogenem Schädel; Maul auf der Unterseite des Kopfes, weit hinter der Schnauzenspitze [Abb. 1821]. Die unreifen Eier werden als Kaviar, die Schwimmblase zu Hausenblase verwendet. Gemeiner S. (Acipenser sturĭo L. [Tafel: Fische II, 7]), bis 6 m lg., braun, Bauch weiß, Mittelmeer, Atlant. Meer, Nord- und Ostsee, steigt z.B. in der Elbe bis nach Böhmen hinauf; Sterlet (A. ruthēnus L.), selten über 1 m lg., dunkelgrau, Bauch heller, in russ. Flüssen, im Schwarzen und Kaspischen Meer, auch in der Donau und ihren Nebenflüssen, Fleisch sehr geschätzt; Sternhausen (Scherg, Scherk, Sewruga, A. stellātus Pall.), hellrötlichbraun bis blauschwarz, Seiten und Bauch weiß, wie voriger verbreitet; wichtigste und größte Art der S. ist der Hausen (s.d.).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 773.
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