| Künstler: | Weissenhorn, Alexander |
| Entstehungsjahr: | 1568 |
| Maße: | 32,5 × 29 cm |
| Technik: | Holzschnitt |
| Aufbewahrungsort: | Augsburg |
| Sammlung: | Städtische Kunstsammlung |
| Epoche: | Renaissance |
| Land: | Deutschland |
| Kommentar: | Mit Versen von Johann Nauss um 1568 |
Adelung-1793: Bauer, der · Bauer, das
Brockhaus-1809: Martin Luther · Martin Luther
Brockhaus-1911: Luther · Bauer [5] · Bauer [6] · Bauer [4] · Bauer · Bauer [2] · Bauer [3]
DamenConvLex-1834: Luther, Dr. Martin · Bauer, Karoline
Eisler-1912: Luther, Martin · Bauer, Bruno
Herder-1854: Luther · Arme Zeche · Bauer [5] · Bauer [6] · Bauer [4] · Bauer [1] · Bauer [2] · Bauer [3]
Meyers-1905: Luther [1] · Luther [2] · Luther-Stiftungen · Arme Ritter · Arme Partei · Bauer [1] · Bauer [2] · Klaus Bauer · König und Bauer
Pataky-1898: Bauer, Martin · Bauer, Martin · Bauer, Karoline · Bauer, Marie · Bauer, Marie · Bauer, Klara · Bauer, Katharina · Bauer, Emma · Bauer, Charlotte · Bauer, Anna · Bauer, Frl. Anna · Bauer, Karoline · Bauer, Karolina · Bauer, Heribert
Pierer-1857: Luther · Arme Zeche · Freiwillige Arme · Arme Ritter · Arme Ritter von Windsor · Arme von Lyon · Arme Schlucker · Arme Sünder · Arme Hechte · Schamhafte Arme · Verschämte Arme · Arme der Mutter Gottes der gottseligen Schulen · Arme Brüder um der Liebe Christi willen · Arme Brüder · Arme Frauen · Arme Gecken · Arme Einsiedler-Cölestiner · Arme Katholiken · Arme Lauge · Arme Leute · Arme · Arme Jesu Christi · Bauer · Bauer [2] · Bauer [1] · Bauer zu Wöhrd · Bauer [5] · Bauer [4] · Bauer [3]
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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