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[309] Wer vielleicht zur guten Tat
Keine rechte Neigung hat,
Dem wird Fasten und Kastein
Immerhin erfrischend sein. –
Als der Herr von gestern abend,
Fest und wohl geschlafen habend,
(Er heißt nämlich Doktor Fink)
Morgens nach dem Stalle ging,
Um zu sehn, wen er erhascht –
Ei, wie ist er überrascht,
Als bescheiden, sanft und zahm,
Demutsvoll und lendenlahm,
Fipps aus seinem Sacke steigt,
Näher tritt und sich verneigt.
[309]
Lächelnd reicht Frau Doktorin
Ihm den guten Apfel hin,
Und das dicke runde fette
Nette Kindermädchen Jette
Mit der niedlichen Elise,
Eiherrje, wie lachten diese. –
Zwei nur finden's nicht am Platze;
Schnipps der Hund und Gripps die Katze,
Die nicht ohne Mißvertrauen
Diesen neuen Gast beschauen.[310]
Fipps ist aber recht gelehrig
Und beträgt sich wie gehörig.
Morgens früh, so flink er kann,
Steckt er Fink die Pfeife an.
Fleißig trägt er dürre Reiser,
Ja, Kaffee zu mahlen weiß er,
Und sobald man musiziert,
Horcht er still, wie sich's gebührt.
Doch sein innigstes Vergnügen
Ist Elisen sanft zu wiegen,
Oder, falls sie mal verdrossen,
Zu erfreun durch schöne Possen.
Kurz, es war sein schönster Spaß,
Wenn er bei Elisen saß. –
Dafür kriegt er denn auch nun
Aus verblümtem Zitzkattun
Eine bunte und famose
Hinten zugeknöpfte Hose;
Dazu, reizend von Geschmack,
Einen erbsengrünen Frack;
Und so ist denn gegenwärtig
Dieser hübsche Junge fertig.
[311]
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Fipps, der Affe
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