Durchschnitt zweier ebenen Flächen

[195] Durchschnitt zweier ebenen Flächen, z.B. der Dreiecke 1. 2. 3 und 4. 5. 6 (s. die Figur S. 196), bestimmt sich, indem man die Seiten des einen Dreiecks mit der Fläche des anderen zum Schnitt bringt. Seite 2. 3 des einen Dreiecks deckt sich im Aufriß mit einer Linie 7. 8 des andern Dreiecks, deren Grundriß ebenfalls 7. 8 ist, dieser Grundriß liefert auf dem Grundriß von 2. 3 einen Punkt [196] x1 mit dem Aufriß x2 auf 2. 3. Punkt x liegt in beiden Ebenen; ebenso der Punkt x, als Schnittpunkt von 4. 5 mit der Ebene des Dreiecks 1. 2. 3. Die gesuchte Schnittlinie ist also die Verbindungslinie x y. Die Schnittpunkte von x1y1 und x2y2 mit 1. 2 im Grund- und Aufriß liefern den Schnittpunkt z der Linie 1. 2 mit der Ebene 4. 5. 6.

Vonderlinn.

Durchschnitt zweier ebenen Flächen
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 9 Stuttgart, Leipzig 1914., S. 195-196.
Lizenz:
Faksimiles:
195 | 196
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