Beim Winde segeln

[573] Beim Winde segeln, mit scharf angebraßten (schräg gestellten) Rahen so dicht (hoch, hart, scharf) am Winde segeln, daß die Segel gerade noch voll Wind stehen. Schiffe und Boote mit Gaffelsegeln holen deren Schoten möglichst an, umb. W. s. zu können. Vgl. Kreuzen. Rahschiffe liegen etwa 6 Strich (67°), Segeljachten etwa 4 Strich (45°) beim Winde.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1905, S. 573.
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