Kauffungen

[768] Kauffungen, ein seit dem 13. Jahrh. im Meißnischen (s. Kaufungen) ansässiges Dienstmannengeschlecht, seit dem 15. Jahrh. auch in der Nähe von Schleiz und (1477) auf dem Hummelschloß in Schlesien ansässig. Das hervorragendste Glied der Familie ist der durch den Sächsischen Prinzenraub (s. d.) bekannt gewordene Kunz v. K., von dessen Bruder Dietrich noch gegenwärtig ein Nachkomme lebt. Vgl. v. Raab, Die von K. (im Jahresbericht des Vogtländischen altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben, 1901).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 10. Leipzig 1907, S. 768.
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