Pinētum

[891] Pinētum (lat., von pinus, »Kiefer, Fichte«), eine Anpflanzung verschiedener Arten von Nadelhölzern mit systematischer oder freier Anordnung der Pflanzen. Aber auch im letztern Fall, bei Schmuckanlagen, ist die Verwandtschaft der Nadelhölzer zu berücksichtigen, weil die Strenge ihrer Form eine freie Verwendung nicht gestattet. Zur Milderung dieser Formstrenge sprengt man wohl gelegentlich immergrünes Laubgehölz (Mahonia, Ilex etc.) ein. Vgl. Koniferen, S. 378. P. ist auch Titel mancher die Koniferen behandelnder Bücher.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 891.
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