Platonische Liebe

[26] Platonische Liebe, die von Platon (namentlich in seinem »Symposion«) geforderte Liebe zur Idee des Guten als dem Inbegriff aller Vollkommenheit, insbes. der Tugend, Wahrheit und Schönheit, daher überhaupt die von Sinnlichkeit freie Liebe, insbes. die geistige Verbindung zwischen zwei Personen verschiedenen Geschlechts, der lediglich diese Gesinnung zugrunde liegt. Vgl. Wiegand, Die wissenschaftliche Bedeutung der platonischen Liebe (Berl. 1877).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 26.
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