Ahrens

[225] Ahrens, Heinr., geb. 1808 zu Kniestedt im Hannöverschen[226] , studirte Staatswissenschaft in Göttingen, habilliirte sich hier 1830 u. lebte, in Folge der Göttinger Bewegung 1831 flüchtig, in Belgien u. Paris; hier hielt er seit 1836 Vorlesungen über Philosophie und wurde 1839 Professor der Philosophie zu Brüssel; 1848 trat er als hannöverscher Abgeordneter ins Deutsche Parlament, wo er zur Großdeutschen Partei gehörte; 1850 wurde er Professor der philosophischen Rechts- u. Staatswissenschaft zu Grätz. Er schr.: Cours de psychologie, Par. 1837f., 2 Bde.; Cours de droit naturel. Par. 1838, 3. A. 1848 (deutsch von Wirk, Braunschw.1846, auch ins Span. u. Portug. übers.); Organische Staatslehre auf philos.-anthropol. Grundlage, Wien 1850.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 1. Altenburg 1857, S. 225-226.
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225 | 226
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Mitarbeit: Nebel, Martin; Philippi, Georg, Von Matthias Ahrens, Ingo Holz, Martin Nebel u. a.

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