Brüssel

[377] Brüssel (Bruxelles), 1) Bezirk der belgischen Provinz Brabant; 457,560 Ew.; 2) Canton; 3) Hauptstadt des Königreichs Belgien u. der Provinz von Brabant; Behörden: die Ministerien u. der Hofstaat des Königs, Cassationshof, Appellhof, Gerichtshof erster Instanz, Handelsgericht, Rechnungshof, zwei Friedensgerichte, Provinzial-, Bezirks- u. Stadtbehörden. B., 2 Stunden im Umfang, wird von dem Flüßchen Senne in mehreren Armen durchflossen, auch geht der schiffbare Kanal von Villebrok, welcher in den Rupel u. durch diesen in die Schelde mündet u. B. mit Antwerpen u. der See verbindet, mitten in der Stadt von 4 Bassins aus; an dem ziemlich steilen rechten Thalrande der Senne ist B. gebaut u. zerfällt so in die höher gelegene Ober- u. in die Niederstadt. B. war ehemals mit Wällen umgeben, die aber jetzt abgetragen u. durch eine. 4fache Baumallee in Boulevards verwandelt sind. Die ehemaligen Wälle sind durch 15 Thore (meist aus Gitterwerk bestehend) unterbrochen, u. noch ein Eingang führt, neben dem auf beiden Seiten mit Alleen besetzten Kanal von Villebrok aus der Allée verte, einer von Laeken herkommenden Doppelallee, in die Stadt u. setzt sich unmittelbar mit den Boulevards in Verbindung. Jenseit der allen Wälle liegen die Vorstädte, welche zu den Dorfgemeinden, auf deren Gebiete sie entstanden sind, in administrativer Hinsicht gehören, mit Ausnahme des Quartiers Leopold, das vor einigen Jahren der Stadt einverleibt worden ist. Diese Vorstädte (Faubourgs) sind die von Laeken u. von Flandern (zu Molenbeck gehörig), von Köln, von Schaerbeck u. von Löwen (zu den Dörfern Schaerbeck u. St. Joeseten Neode gehörig), von Namur (Dorf Ixelles), von Hal mit dem Quartier Louise (Dorf St. Gilles), von Anderlecht u. Ninive (Dorf Anderlecht). In der eigentlichen Stadt ist die Oberstadt der schönste Theil, wird von den Reichen u. Vornehmen bewohnt u. in ihr meist französisch gesprochen. Sie ist bes. auf Antrag des Herzogs Karl von Lothringen[377] durch die Stände u. die Stadt an die Stelle des 1731 abgebrannten Schlosses der alten Herzöge von Burgund u. der Generalstatthalter gebaut. Sie liegt auf dem höchsten Punkte des Thalrandes u. ihr Mittelpunkt ist der Park, ein eigentlich in altfranzösischem Geschmack angelegter, etwa 700 Schritt langer, 200 breiter Garten mit geräumigen Alleen u. hohen Bäumen, wo die Zwischenboskets aber mit Wegen in englischem Geschmack durchschnitten sind. Zahlreiche Statuen u. 2 Bassins nebst Springbrunnen verleihen dem Garten eine Zierde. Zu beiden Seiten des Parks laufen parallel längs desselben die kurze Rue ducale u. die lange Rue royale. Sie mündet westlich in den Königsplatz (Place royale), ein mit prachtvollen Häusern geschmücktes Quadrat. Letztere sind meist Hotels für die Fremden, darunter das Hôtel Bellevue, eins der größten u. besuchtesten Europas; auch befindet sich daselbst die Kirche St. Jacques-sur-Coudenberg, welche mit einem Portal von 6 Säulen geziert u. im antiken Styl in Kreuzesform gebaut ist (in der dasigen Abtei hatten sonst die Bollandisten ihren Sitz). In der Mitte derselben erhebt sich seit 1848 die von Simonis verfertigte Reiterstatue Gottfrieds von Bouillon. Der Rue royale gegenüber beginnt vom Königsplatz aus die breite, aber kurze Rue de régence, welche mittelst einer Brücke hoch über die Rue de Ruysbroek wegführt. Von diesen geraden u. breiten Straßen führen nun mehrere schmälere u. meist krumme, ja selbst an einer Stelle eine Doppeltreppe von 50 Stufen, nach der schlechter gebauten, von Handel- u. Gewerbetreibenden bewohnten Niederstadt hinab, wo das Flamländische vorherrscht. Die längste Straße ist die Rue de Namur, welche von dem Thore Namur unter mehreren Namen über den Königsplatz weg u. dann als Montagne de la cour, Rue de la Madeleine etc., zuletzt als Rue de Flandre, zwar oft gekrümmt, ganz B. bis an das Thor von Flandern durchschneidet. Diese Straße, bes. in ihrer mittlern Abtheilung, ist außerordentlich lebhaft u. mit prachtvollen Läden besetzt. Sonst enthält nur ein kleiner, nördlicher Theil der Niederstadt grade Straßen (Rue neuve, R. d'argent, R. du Damier, R. de Laeken), desto mehr aber große u. schöne Plätze, so die Grande place, Place de la monnaye, Pl. des martyrs (sonst Pl. St. Michel, erhielt den neuen Namen, weil die im Herbst 1830 gebliebenen Brüsseler hier begraben wurden; deshalb mit Fahnen mit den belgischen Farben, Orangerie u. exotischen Gewächsen, schon früher aber mit Bäumen besetzt), Marché aux grains, Place du grand u. du petit Sablon, Pl. St. Gery (wo sonst das alte Schloß u. eine Kapelle stand), Pl. d'Anvers am Wilhelmsthore etc. Der neuerdings in der Königsstraße angelegte Congreßplatz mit der Constitutionssäule, von palastähnlichen Hotels umringt, gewährt eine reizende Aussicht über die Niederstadt u. die Umgebungen. Von ihm führt eine steinerne Treppe nach einem bedeckten Markte. Straßen u. Plätze sind mit Gas erleuchtet u. den Plätzen geben über 30 Springbrunnen, von denen der schönste der von der Place du grand Sablon ist, Wasser. Dieses Wasser wird durch Röhren 2 Stunden weit hergeleitet u. kann in jedes Hans, dessen Eigenthümer sich abonnirt, gebracht werden. Unter diesen Brunnen ist das Maenneken piss zu bemerken, die bronzene Statue eines nackten Knaben, welche in der Ecke einer Straße der Niederstadt steht u. das Wasser auf einem sonst bei Statuen nicht gewöhnlichen Wege in das Becken vor ihm bringt. An ihm übt sich der Witz der Brabanter, u. bekleidet ihn an Festtagen, z.B. bei Kirmsen, Einzügen etc. mit allerhand Trachten, antiken, spanischen, mittelalterlichen etc. Unter den 11 katholischen Kirchen u. Kapellen B-s ist die größte u. schönste die Pfarrkirche zu St. Michael u. St. Gudula, sie hat 2 nicht ganz vollendete Thürme, 16 Kapellen, 1 großes Chor, 10 an 50 F. hohe Fenster mit Glasmalereien, Rubens Bild von Van Dyk, Grabstätte österreichischer Erzherzöge etc.; andere Pfarrkirchen sind: Notre Dame de la Chapelle; die Katharinenkirche mit Gemälden, Notre Dame de Finisterre; die Minimenkirche; unter den Nebenkirchen sind zu bemerken die Kirche Notre Dame des victoires (N. D. de Sablon, Sandkirche), mit Begräbniß des Hauses Taxis, die St. Niklas mit Gemälden; die Kirche St. Jacques-sur-Coudenberg (s. oben); die ehemals dem reformirten Cultus dienende, jetzt nur noch bei Schul- od. musikalischen Festlichkeiten verwendete Augustinerkirche mit schönem Portal u. Fronton von 4 korinthischen Säulen, die protestantische Kapelle (Temple du Musée) u. 1 Synagoge. Merkwürdige Gebäude: der königliche Palast (1817 erbaut u. 1827 zum Theil abgebrannt, aber mit Aufwand von 4 Mill. holländischen Gulden wieder hergestellt), Palast des Prinzen von Oranien, beide am Park, schön eingerichtet u. mit Kunstwerken. Letzter ist von der Negierung dem Herzog von Brabant zur Wohnung überlassen, aber bis jetzt von diesem noch nicht bezogen worden; ferner das Stadthaus, 1380–1442 auf der Grande place gebaut, ein weites Viereck mit einem Hof in der Mitte, in alterthümlichem Styl aufgeführt, das nur dadurch ein schiefes Ansehn bekommt, daß der 364 F. hohe Thurm, an der Spitze mit der vergoldeten Statue des Erzengels Michael, an der Hauptfronte nicht in der Mitte steht, sondern auf der einen Seite 10, auf der andern 7 Fenster abschneidet. Aus einem dieser Fenster sah Alba der Hinrichtung Egmonts u. des Grafen Hornes zu. Außerdem merkwürdig sind: Maison du Roi, dem Stadthaus gegenüber, mit der Gesellschaft Cercle artistique et littéraire (in diesem saßen Hornes u. Egmont als Gefangene), die Münze auf dem Münzplatz, die Deputirtenkammer, der Justizpalast, das Museum (mit der Bibliothek u. andern Sammlungen), das Entrepot (Waarenlager am Kanal), der bedeckte Markt an der Madeleinestraße, das königliche Theater (1855 abgebrannt u. 1856 wieder neu errichtet), das Hôpital St. Ille mit 600 Betten, die 1847 vollendete, 300 Schritt lange Galerie St. Hubert mit ansehnlichen Gewölben, der Palast des Herzogs von Aremberg, mit Kunstsammlungen etc. Öffentliche Anstalten u. Gesellschaften: B. besitzt eine Universität, die unter König Leopold im Gegensatz zu der, katholischen Interessen dienenden in Löwen, von dem Freimaurerlogen gegründet worden ist, ferner eine Akademie (s. d.) der Wissenschaften, Akademie- u. Schule für Bildhauer-, Maler- u. Baukunst, Museum, Gemäldegallerie, Bibliothek (250,000 Bände, 19,600 Manuscripte), Physikalisches u. Naturaliencabinet, Botanischen Garten, Sternwarte (seit 1828), Musikalisches Conservatorium, Medicinische u. Naturforschende [378] Gesellschaft, Gesellschaft zur Aufmunterung der schönen Künste etc. Für den Elementarunterricht bestehen 6 Gemeindeschulen, außerdem 6 von einer Gesellschaft unterhaltene Kleinkinderbewahranstalten u. viele andere durch Privatmittel od. religiöse Körperschaften gegründete Schulen. Wohlthätigkeitsanstalten: Krankenhaus zu St. Peter (durch Barmherzige Schwestern besorgt), Johannisspital, Militärkrankenhaus, Gebärhaus, Hospize für alte Leute beiderlei Geschlechts, namentlich das Hospiz von Pacheco u. m. a., Findel- u. Waisenhaus, Leihhaus etc. Von der Industrie B-s ist bes. die Fabrikation von Spitzen, die, obschon sie wegen der concurrirenden englischen lange nicht so bedeutend ist, als sonst, doch noch über 1000 Familien in der Stadt u. Umgegend beschäftigt, u. die von Kutschen u. Glas bekannt; die Fabrikation in Seide, Baumwolle u. Wolle, Borden, Gold- u. Silberdraht, Hüten, Papier, Tapeten, Lichtern, Spielkarten, Fayence, Scheidewasser, Vitriol, Leder etc., hatte durch die Trennung der Niederlande von Frankreich 1814 u. Belgiens von den Niederlanden 1830 bedeutend gelitten, doch halste sich wieder erholt. Der Handel beschäftigt sich mit dem Vertrieb dieser Erzeugnisse, führt aber auch Getreide, Kleesamen, Bausteine, Leinwand etc. aus. In B. sind sehr viele Buchhandlungen, von denen viele durch die Abschaffung des Nachdruckes französischer Werke im Jahre 1854 in ihrem Gedeihen aufgehalten worden sind. Der Handel wird durch eine Börse, mehrere öffentliche Banken, bes. die Banque nationale (s. Bank II. A) c), Pferde- u. Viehmärkte, wo Preist ausgesetzt sind, den Kanal (s. oben), schöne Chausseen u. hauptsächlich durch die nach allen Richtungen laufenden Eisenbahnen begünstigt. Vergnügungsorte in B. sind das 5tönigliche Theater mit Oper an der Place de la monnaie, das Théâtre des galeries St. Hubert, das Vaudeville-, das Parktheater (dient hauptsächlich zu flämischen Vorstellungen), der Circus, mehrere Café chantants, das Vauxhall im Park mit seinen Sommerconcerten u. Winterbällen, die zahlreichen Kaffeehäuser (das besuchteste ist das Café de milles collones auf dem Münzplatze), die öffentlichen Spaziergänge auf den Boulevards u. in den Alleen längs des Kanals, bes. in der Allée verte, Ausflüge nach den mit Landhäusern besetzten Vorstädten u. nahen Dörfern, z.B. Schaerbeck, Molenbeck, Koeckelberg, Lacken u. m. a. Das Leben in B. ist ein ganz eignes. In der obern Stadt u. in den vornehmer« Zirkeln gleicht es ganz dein französischen, namentlich dem Pariser, während bei dem Volk die Derbheit u. Kraft des Brabanters vorherrschen. Zu den zahlreichen Unterhaltungsgesellschaften gehören der Cercle artistique et littéraire (bietet den Winter über viele Vorlesungen), die Grande Harmonie, die Philharmonie, das Concert noble u. die Société du commerce. B. hatte 1857 166,807 Einwohner, bes. vermehrt durch die Einverleibung des außer dem Bereich der Stadt gelegenen, neuen u. äußerst elegant u. großartig gebautem Quartier Leopold. Mit den umgebenden Vorstadtgemeinden beläuft sich die Bevölkerung B-s auf 262,000 Seiten. B. ist Geburtsort des Anatomen Vesal (sein Denkmal steht auf dem Barrikadenplatz), van Helmont, Champagne, van der Meulen, Aubertus Miräus, Feldmarschall von Ligne. – B. kommt als Bruxella od. Bruchsella bereits im 8. Jahrh. als kaiserliche Pfalz vor; im 10. Jahrh. kam es durch Gerberga, Schwester des Kaisers Otto I., an die Herzöge von Lothringen u. von diesen an die Grafen von Löwen, die sich auch Grafen von B. nannten, u. mit Löwen kam B. dann an die Herzöge von Niederlothringen u. Brabant, Letztere nahmen um 1050 hier ihre Residenz, da sie schon 1044 Thürme u. Mauern angelegt hatten. 1361 wurde B. vom Herzog Johann III. von Brabant erweitert u. stärker befestigt. Die Castellane zu B. nannten sich damals Burggrafen, nachher wurden sie Vicomten. Mit Brabant kam B. 1430 an die Herzöge von Burgund u. durch Marien von Burgund, Gemahlin des Kaisers Max I., an das Haus Habsburg. Im December 1519 hier Friede zwischen Maximilian I. u. Franz I. von Frankreich u. Waffenstillstand mit Ersterem u. den Venetianern. Schon unter Kaiser Karl V. ward B. Sitz der Regenten u. der Regentschaften, was seit Philipp II. unter spanischer Herrschaft fortdauerte. Unter Philipps Schwester, Margaretha von Parma, wurde B. der Herd des niederländischen Aufstands; hier übergab 1566 Brederode der Regentin die Beschwerden, hier wurde der Bund der Geusen geschlossen u. regierte später Alba mit eiserner Faust u. ließ 1568 auf der Grande place Egmont, Hornes u. Andere hinrichten. 1577 hier Friede zwischen den Spaniern u. den aufständischen Niederländern, doch ging B. noch 1578 für Spanien verloren u. ward nun Hauptwaffenplatz der Niederländer. Am 10. März 1585 wurde V. von den Spaniern unter dem Herzog Alex. Farnese von Parma erobert u. blieb nun unter spanischer Herrschaft. Die Geistlichen wußten, seitdem von der Regierung unterstützt, die Einwohner so zu behandeln, daß die dem Protestantismus sehr geneigte Stadt B. bis 1648 streng katholisch wurde. 1695 ward V. von den Franzosen unter Marschall Villeroi belagert u. bombardirt; 1706 ergab es sich den Alliirten (s. Spanischer Erbfolgekrieg); 1708 belagerten es die Franzosen unter dem Kurfürsten von Baiern wieder, doch ward es von den Verbündeten entsetzt (s. ebd.) u. im Rastadter Frieden dem Hause Österreich zugesprochen. 1746 nahmen es die Franzosen unter dem Marschall von Sachsen wieder ein (s. Österreichischer Erbfolgekrieg) u. behaupteten es bis 1748, wo der Aachener Friede die Niederlande der Kaiserin Maria Theresia zusprach, 1789 war es der Hauptherd der Brabanter Insurrection, wurde aber durch General Bender 1790 zur Ruhe gebracht, s. Belgien III. Bei dem Ausbruch des Französischen Revolutionskrieges diente B. den Österreichern als Hauptdepot u. den emigrirenden Franzosen vorerst als Zufluchsort. Am 15. Nov. 1792 jedoch von den Franzosen unter Dumouriez besetzt, ward es am 20. März 1793, nach der Schlacht von Neerwinden, von den Kaiserlichen wieder befreit, die es aber nach der Schlacht von Fleurus, am 9. Juli 1794, wieder räumen mußten. Mit ganz Belgien französisch geworden u. französisch organisirt, blieb es nun als Hauptstadt des Departements de la Dyle bei der Republik u. dem Kaiserreiche, wurde im Januar 1814 von den Alliirten besetzt, im 1. Pariser Frieden von Frankreich getrennt, 1815 dem Königreich der Niederlande überwiesen u. zweite Hauptstadt, so wie mit Haag Residenz des Hofes. Doch 1830 brachen hier am 25. Aug. die[379] ersten Unruhen aus, die Holländer wurden vertrieben, u. als sie es vom 22.–26. September wieder nehmen wollten, zurückgeschlagen. Belgien organisirte sich u. B. wurde die Hauptstadt des neuen Königsreichs, s. Belgien (Gesch.) VI. Am 8. Novbr. 1846 brannte der Rechnungshof u. 21. Jan. 1855 das Theater am Münzplatz ab.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 3. Altenburg 1857, S. 377-380.
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