Wolle

[339] Wolle, 1) kurze, seine, weiche Haare, wie sie sich an Pflanzen (s. Nebenpflanzentheile S. 759), an Blättern, Zweigen, Stängeln, Blüthen, an der Schale mancher Früchte, häufig auch in Samenkapseln, z.B. die Baumwolle (s.d.), u. auch an den Thieren findet, wo die W. häufig das Grundhaar bildet; eben so die Flaumfedern junger Vögel; 2) so v.w. Schafwolle; über die Kunstwolle, s.u. Wollenmanufactur; 3) Haare der Hafen u. Kaninchen; 4) Philosophische W. (Lana philosophica), die beim Verbrennen des Zinks herumfliegenden weißen Flocken, s. Zinkblumen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 19. Altenburg 1865, S. 339.
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