Königswart

[691] Königswart, 1) (Kinzvart), Bezirk des Kreises Eger (Böhmen); 3, 4 QM., 17, 300 Ew., Deutsche; 2) Stadt darin, Besitzthum des Fürsten Metternich; 3 Mineralquellen, Bad, Fabrikation von Cichorie, sonst Bergbau auf Zinn; 1700 Ew. Hier die Königswarter Conferenz am 26. Aug. 1840, welche dem Julivertrag folgte. Dabei die Ruinen der alten Burg K., im Dreißigjährigen Kriege von den Schweden zerstört. Der kaiserliche General Graf Metternich kaufte nach dem Dreißigjährigen Kriege Stadt u. Burg u. baute das neue Schloß im Italienischen Styl am Fuß des Burgberges, welches der Staatskanzler Fürst Metternich vollendete; Münzsammlung, Mineralien- u. Naturaliencabinet, Schloßcapelle, Park.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 9. Altenburg 1860, S. 691.
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