Säule

Griechisch-Römische Kunst. I. Griechisch: 1. Parthenon zu Athen (438 v. Chr.; dor. Stil). 2. Tempel im ion. Stil. 3. Denkmal des Lysikrates zu Athen (335 v. Chr.; korinth. Stil). 4. Altarbau zu Pergamon (2. Jahrh. n. Chr.). 5. Theater zu Segesta. - Römisch: 6. Tempel des Jupiter Capitolinus zu Rom. 7. Vestatempel zu Tivoli. 8. Pantheon zu Rom (Durchschnitt; 27 v. Chr.). 9. Haus des Pansa zu Pompeji (Blick in das Atrium und durch das Tablinum in das Peristylium; 1. Jahrh. n. Chr.). 10. Kolosseum [Amphitheatrum Flavium] zu Rom (Ende des 1. Jahrh. n. Chr.). 11. Säule des Marc Aurel ebd. (2. Jahrh. n. Chr.). 12. Caracalla-Thermen ebd. (Anfang des 3. Jahrh. n. Chr.). 13. Triumphbogen Konstantins d. Gr. ebd. (312 n. Chr.).
Griechisch-Römische Kunst. I. Griechisch: 1. Parthenon zu Athen (438 v. Chr.; dor. Stil). 2. Tempel im ion. Stil. 3. Denkmal des Lysikrates zu Athen (335 v. ...

[615] Säule, in der Baukunst ein senkrechter, freistehender Träger, bestehend aus dem entweder glatten oder kannelierten, nach oben sich etwas verjüngenden Schaft, welcher unten mit einer gegliederten Basis, oben mit einem Kapitäl (s.d.) versehen ist. Nach der charakteristischen Gestaltung des letztern in Verbindung mit dem Gebälk, wie es bes. die griech. Baukunst aufs feinste ausbildete, bestimmen sich die verschiedenen Säulenordnungen. [Tafel: Griechisch-Römische Kunst I.] – Vgl. Mauch (8. Aufl. 1905).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 615.
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