Lowestoft

[752] Lowestoft (spr. lōs-), Seestadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Ost-Suffolk, hat mehrere moderne Kirchen, ein Rathaus im italienischen Stil, eine große Konzerthalle, einen 1831 eröffneten Hafen mit Seedamm und Kais, Seebäder und (1901) 29,850 Einw., die bedeutende Fischerei, besonders auf Heringe, treiben, Taue und Zwirn verfertigen und teilweise den Handel des benachbarten Norwich vermitteln. Die Stadt besaß 1903: 579 Seeschiffe von 25,352 Ton. und 704 Fischerboote, führte 1903 Waren im Wert von 148,302 Pfd. Sterl. ein und von 204,004 Pfd. Sterl. aus. L. ist Sitz eines deutschen Vizekonsuls. Westlich von der Stadt steht die schöne gotische Kirche St. Margaret; 10 km nördlich der prächtige Landsitz Somerleyton Hall mit schönem Park. Bei L. 3. Juni 1665 Seeschlacht zwischen der holländischen und englischen Flotte.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 12. Leipzig 1908, S. 752.
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