Galvanisches Element

Elektrizität. II.
Elektrizität. II.

[641] Galvanisches Element, die Verbindung von zwei elektr. Leitern erster Ordnung und wenigstens einem zweiter Ordnung, in der sich ein elektr. Strom herstellt. Das Voltaelement besteht aus einer Kupfer- und einer Zinkplatte, die in verdünnte Schwefelsäure tauchen. In der Flüssigkeit bewirkt der Strom chem. Zersetzungen (s. Elektrolyse). Man hat noch bes. das Daniellsche, Meidingersche [Tafel: Elektrizität II, 8], Grovesche, Bunsensche, Davysche und das Element von Leclanché. Normalelemente sind mit großer Sorgfalt hergestellte konstante Elemente, die bei bestimmter Temperatur eine bestimmte elektromotorische Kraft besitzen. Bei den Trockenelementen ist die Flüssigkeit durch einen halb trocknen Körper ersetzt. (S. auch Galvanismus.)

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 641.
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