Physiologischer Druck

[121] Physiologischer Druck entsteht nach HERBART, »wenn die begleitenden Zustände, welche im Leibe den Veränderungen in der Seele entsprechen sollen, nicht ungehindert erfolgen können. daher denn das Hindernis als solches auch in der Seele gefühlt wird, eben weil die Bestimmungen beider zusammengehören«. Physiologische Resonanz entsteht, »indem die begleitenden leiblichen Zustände schneller verlaufen oder sich stärker ausbilden, als nötig wäre um bloß den geistigen Bewegungen kein Hindernis zu verursachen« (Lehrb. zur Psychol.3, S. 37).

Quelle:
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Band 2. Berlin 1904, S. 121.
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