Innere Gegensätze in Sparta

[22] Während die Welt des Ägäischen Meeres durch Spartas Sieg den heftigsten Erschütterungen anheimfiel, entbrannte auch in dem siegreichen Staat selbst, zwar nicht so gewaltsam, aber darum nicht minder verhängnisvoll, der Kampf um die altüberlieferte Verfassung, die πάτριος πολιτεία. Es erfüllte sich, was die Einsichtigen immer hatten kommen sehen; und die Rückwirkung der Herrscherstellung war um so tiefer, da der Staat in seiner bisherigen Gestalt den neuen Aufgaben in keiner Weise gewachsen war und man doch seine Organisation nicht ändern konnte, ohne sein innerstes Wesen anzutasten. Sinnfällig trat der Gegensatz allen vor Augen, als im Herbst 404 Lysander mit der Kriegsbeute im Siegeszuge nach Sparta heimkehrte. Er führte nicht nur die Schnäbel der vernichteten Flotten und die Trieren aus dem Piräeus mit sich, sondern auch Massen von goldenen Kränzen, welche die Städte überall ihm verehrt hatten, und dazu für den spartanischen Staatsschatz 470 Talente aus den Resten der ihm von Kyros überwiesenen Tribute und der sonstigen Beute. Angeblich hat er bereits im Jahr vorher Gylippos mit noch weit größeren Summen vorausgeschickt37. Das widersprach allen Traditionen und Satzungen des Staats: die heilige Ordnung des Lykurgos verpönte jeden Besitz von Edelmetall.[23] So kam der Konflikt zunächst über diese Frage zum Ausbruch; die Vertreter des Alten forderten, daß man das fremde Gold nicht zulassen und sich nach wie vor mit dem heimischen Eisengeld begnügen solle. Daß das politisch gänzlich undurchführbar war, konnten Lysander und seine Anhänger leicht nachweisen. Aber die Versuchung, welche damit an den Staat und den Einzelnen herantrat, war nicht minder offenkundig; eben jetzt war Gylippos, der Sieger von Syrakus, bei der Ablieferung der Geldsummen auf einem plumpen Diebstahl38 ertappt worden. Er wurde verbannt, wie ehemals sein Vater (Bd. IV 1, 586.), und soll sich selbst der Tod gegeben haben. Für die Zukunft aber einigte man sich dahin, daß zwar der Staat Gold und Silber besitzen dürfe, dagegen jedem Bürger der Besitz von Edelmetallen bei Todesstrafe untersagt sei39.

In der Tat sind in den nächsten Jahren derartige Todesurteile gefällt worden (u. S. 41); aber geholfen haben sie nicht viel. Der spartanische Staat war aufgebaut auf die militärische Disziplin und auf den Wetteifer der Bürger, deren jeder von Jugend aufstreben sollte, es seinesgleichen zuvorzutun. Aber längst war die innere Homogenität der Bürgerschaft geschwunden; arm und reich schufen auch hier eine tiefe Kluft, welche durch die militärische und gesellschaftliche Ordnung nur noch künstlich überbrückt und dem Auge des Fremden verborgen wurde (Bd. IV 1, 437). Und nun eröffnen sich dem Ehrgeiz Ziele, von denen sich noch vor wenigen Jahrzehnten kein Spartiat hätte träumen lassen. Vor dem Namen des spartanischen Bürgers zittert ganz Hellas; mit unumschränkter Macht schaltet der Feldherr und der Harmost über die »verbündeten« [24] Städte; alle Versuchungen, welche die Macht bringt, treten an ihn heran, der im Eurotastal unbekannte Luxus der Fremde, die devote Schmeichelei der von seiner Gnade abhängigen Parteien; wie hätte er, eben aus der strengen äußeren Zucht der Heimat gekommen, widerstellen sollen, wo er nur zuzugreifen brauchte? Fremd war dem Kriegerstaat das Streben nach Gewinn, nach Mehrung des Besitzes, nach beherrschendem Einfluß niemals gewesen; jetzt wächst es ins Ungemessene. Da kann der Einzelne das moderne Machtmittel des Geldes so wenig mehr entbehren wie der Staat. Wege, das Gesetz zu umgehen, gab es auch hier, vor allem dadurch, daß man das Barvermögen außer Landes bei den Tempeln deponierte, z.B. in Tegea oder wie Lysander in Delphi; andere mochten es heimlich auf ihren Gütern verbergen. Die Aufrechterhaltung eines an sich schon unnatürlichen Gesetzes wird eben unmöglich, wenn die Beteiligten selbst es nicht wollen. So konnte wenig später ein athenischer Schriftsteller sagen: »Gold und Silber gibt es in ganz Griechenland zusammen nicht so viel wie in Sparta allein; denn seit vielen Generationen strömt es dorthin aus ganz Griechenland und oft auch von den Barbaren, aber heraus kommt es niemals, sondern es gilt hier, was in Äsops Fabel der Fuchs zum Löwen sagt, man sieht deutlich die einwärts gewandten Spuren des nach Sparta eingehenden Geldes, aber nirgends solche, die herausführen. So kann man sicher sein, daß seine Bewohner die reichsten Griechen an Gold und Silber sind und unter ihnen wieder der König.«40 Die Zeitgenossen sahen darin die [25] Ursache der Korruption und bald auch der äußeren Katastrophe Spartas; schon dem Lykurg, so behauptete man, habe die Pythia verkündet: »die Geldgier wird Sparta verderben und nichts anderes«41; in Wirklichkeit war es das charakteristischste Symptom der inneren Umwandlung des Staats unter der Einwirkung seiner Herrscherstellung42.

Durch diese Entwicklung wurde die Ungleichheit des Besitzes und der ökonomische Ruin der Ärmeren noch weiter gefördert; immer größer wurde die Zahl der »Minderen« (ὑπομείονες), die wegen Armut das Vollbürgerrecht verloren (Bd. IV 1, 438). Außer Königen, Geronten und Ephoren zählte im J. 399 Kinadon (u. S. 47) auf dem Markt von Sparta nur noch etwa 40 Spartiaten unter mehr als 4000 anderen, Heloten, Neodamoden, Hypomeiones und Periöken43. Auf dem Lande tritt dasselbe Verhältnis noch schärfer hervor. Die Bürgerschaft44 bestand im J. 404 noch etwa aus 2000 waffenfähigen Männern (Bd. IV 1, 441, 2), ging aber in den nächsten Jahrzehnten an Zahl ständig zurück. Und nun sollte sie nicht nur diese Masse von Unzufriedenen und Unterjochten niederhalten, »unter denen keiner es bergen kann, daß er nicht mit Freuden jeden Spartiaten roh auffräße«, sondern zugleich die [26] Herrschaft über ganz Hellas östlich vom Ionischen Meer behaupten, über ein Volk von etwa 3 bis 4 Millionen Seelen. Athen, mit einer bürgerlichen Bevölkerung, die etwa 17mal so groß gewesen war als die Spartas, hatte die gleiche Aufgabe doch nur in etwa der Hälfte dieses Gebiets erfüllen können. An der Organisation des Staats ließ sich nichts ändern, abgesehen von einigen Reformen im Heerwesen. Seit dem Ende des Peloponnesischen Krieges ist die spartanische Armee (einschließlich der Garde der ἱππεῖς von 300 Mann) in sechs aus Spartiaten und Periöken gebildete Hoplitenregimenter (Moren) geteilt (Bd. IV 1, 444, 1). Die Stärke schwankte nach der Höhe des Aufgebots; die Normalzahl scheint 600 Mann gewesen zu sein, darunter, auch wenn man die waffenfähigen Bürger (Vollbürger und Mindere) bis zum 55. Jahre aufbot, weit über die Hälfte Periöken. Hinzu kommen die Skiriten und seit Brasidas die aus freigelassenen Heloten gebildeten Neodamoden, von denen jetzt immer stärkere Korps aufgestellt werden. Außerdem hatte Brasidas eine Reiterei ins Leben gerufen, die jetzt gleichfalls aus sechs Moren zu 100 Pferden bestand. Aber im Gegensatz zu Athen, Böotien, Thessalien stand diese Truppe in Sparta auch jetzt in geringem Ansehen; sie wurde im Frieden nicht einexerziert, sondern erst zu Beginn des Feldzugs formiert. Die Pferde hatten die Reichsten zu stellen; aber zu Reitern nahm man die am wenigsten leistungsfähigen Leute, darunter gewiß nur wenige Spartiaten. So vermochte Sparta aus eigenen Mitteln, abgesehen von den verstreut in seinem Machtbereich liegenden Truppen, im Notfall ein Heer von 6000 Mann und 600 Reitern aufzustellen, das durch seine Disziplin und seine ununterbrochene Schulung noch immer dem Aufgebot jedes anderen griechischen Staats überlegen war und den festen Kern des von Sparta geführten Bundesheeres abgab45. Aber damit war der Staat auch an der äußersten Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt; selbst an eine Verstärkung seiner kleinen Seemacht konnte er trotz der jetzt disponiblen Geldmittel nicht denken, sondern blieb hier nach wie vor im wesentlichen auf die Schiffe seiner Bundesgenossen angewiesen. Daher gab es für die Behauptung der Herrschaft über die griechischen Staaten gar [27] keine anderen Mittel als die, welche man daheim zur Niederhaltung der Heloten und Periöken anwandte. Die brutalen und perfiden Maßregeln Lysanders, die unter der Phrase der Freiheit die rücksichtslose Gewaltherrschaft aufrichteten, mochte man verschmähen; eine gewundene Politik, welche den Zwang, den sie nicht entbehren konnte, unter den Formen des Rechts zu verbergen suchte, war dem spartanischen Staat durch die Gewalt der Umstände aufgezwungen, wenn er nicht freiwillig zurücktreten und seinen Feinden die Möglichkeit einer neuen Erhebung gewähren wollte.

Aber noch gab es in Sparta nicht wenige Männer, welche es ehrlich meinten mit den ererbten Ordnungen und, wie Kallikratidas als Nauarch, die neumodische Politik mit Abscheu von sich wiesen. Spartas Größe lag ihnen ebensosehr am Herzen wie Lysander und seinen Genossen; aber seine Ehre wollten sie rein erhalten und das feierlich verpfändete Wort Spartas wahr machen, es sei gekommen, die Hellenen von Athens Tyrannis zu befreien und die glücklichen und gerechten Zustände der Vorzeit wieder herbeizuführen. Die Opposition gegen Lysander war um so stärker, da die neue Politik in erster Linie ihm selbst zugute kam und die Stellung, die er einnahm, in schroffem Widerspruch stand zu der Gleichheit, auf der die Freiheit der Bürger beruhte. Lysander machte kein Hehl daraus, daß er seine Stellung dauernd zu behaupten trachtete; er wird auch damals schon für den Plan gewirkt haben, das erbliche Doppelkönigtum durch eine Wahlmonarchie zu ersetzen und so seiner Tyrannis auch die eigene Heimat zu unterwerfen. In dem Kampf um Zulassung des Geldes hatte die Opposition mindestens einen halben Sieg errungen; sie konnte dabei nicht stehen bleiben. Ein Umsturz der Verfassung und der Herrscherstellung der Spartiaten, wie sie die Hörigen erstrebten, lag diesen Bestrebungen ganz fern; aber so wie die Verhältnisse in Sparta sich gestaltet hatten, durften sie nicht bleiben, wenn nicht Sparta, das man jetzt in ganz Hellas als das Muster einer weisen Staatsordnung anstaunte, an innerer Fäulnis zugrunde gehen sollte. Wie überall in Hellas die Parole der Rückkehr zu den Zuständen der alten Zeit ausgegeben war, wie die athenischen Oligarchen der verkommenen Verfassung der Demokratie die Idealverfassung des Drakon entgegenstellten [28] (Bd. IV 2, 282), so mußte auch Sparta zurückkehren zu den wahren Ordnungen des Lykurgos, von denen es abgefallen war. Man akzeptierte die in Griechenland weit verbreitete, in Sparta ursprünglich nicht heimische Anschauung, daß Lykurgos von dem delphischen Gotte inspiriert gewesen sei und dieser dem Staate ewiges Gedeihen verheißen habe, solange er seinen Geboten getreu bleibe; um so mehr sei Sparta verpflichtet, jede Neuerung und jede Verfälschung seiner Satzungen rückgängig zu machen. Die Führung der Reformbestrebungen übernahm König Pausanias, der Enkel des Siegers von Platää, der im J. 408 seinem Vater Pleistoanax gefolgt war. In ihm vereinigten sich die Reformbestrebungen mit den alten Tendenzen des Agiadenhauses. Das gottbegründete Königtum der Herakliden, das Lykurg mit den höchsten Ehren ausgestattet hatte, war durch die weitere Entwicklung völlig geknechtet worden; die Ephoren waren aus seinen Dienern seine Herren geworden, selbst die militärische Leitung hatten sie ihm beschränkt; an Stelle des weisen Rates der Alten, der mit den Königen Hand in Hand gehen sollte, herrschte auch in Sparta die Demokratie durch die alljährlich aus der Menge gewählten Ephoren, beliebige Leute, die durch Intrigen und Konnexionen zur höchsten Macht gelangten. Hier mußte die Reform einsetzen; nur das wahre Königtum in seiner alten Machtvollkommenheit konnte eine Besserung der Zustände schaffen. Eine Reihe von Orakelsprüchen wurde in Umlauf gesetzt, die authentischen Verse, welche Lykurg von der Pythia erhalten hatte – Pausanias hat sie später im Exil (u. S. 230) in einer Schrift46 publiziert. Hier wird Recht und Frömmigkeit, Heilighaltung der Eide, Ehrfurcht vor den Alten (dem Rat), Ehrung der Schutzgötter des Königtums, der Tyndariden und des Menelaos, geboten; nur dieser Weg führt zu Tapferkeit und Eintracht und damit zur Freiheit, der andere zu Bürgerzwist, Feigheit und Knechtschaft. Auch der Spruch über die Geldgier gehört hierher, ferner eine Anzahl von Distichen, welche die Grundzüge der echten Verfassung enthalten – vielleicht sind sie schon damals für ein Gedicht des Tyrtäos ausgegeben worden. Völlig beiseite [29] geschoben wird das Ephorat: die Ephoren hat König Theopompos im Messenischen Kriege als seine Gehilfen bei der Rechtsprechung eingesetzt, ihre spätere Macht ist usurpiert. Auch die Volksversammlung soll nicht selbständig entscheiden wollen, sondern dem zustimmen, was Könige und Geronten im Rat beschließen. Endlich gehört in diesen Zusammenhang die Erzählung, Lykurg habe das Gebiet von Sparta gleichmäßig unter die Bürger aufgeteilt und so die wahre Gleichheit geschaffen: das ist das Programm einer umfassenden sozialen Reform, welche der Armut der Menge ein Ende machen und die Wehrkraft des Staats auf eine breitere und festere Grundlage stellen soll47.

Wie wenig die Mehrheit der Bürgerschaft von der neumodischen Politik wissen wollte, zeigte sich bei den Ephorenwahlen; in dem neuen Kollegium, das im Herbst 404 antrat, bestand die Mehrzahl aus Gegnern Lysanders und Anhängern des Pausanias. Trotzdem gelangten die Reformbestrebungen nicht zum Ziel. Es ist das Verhängnis Spartas und ganz Griechenlands gewesen, daß das Königtum zu schwach und die Gefahren zu groß waren. Entscheidende Bedeutung gewannen die Gegensätze daher nur in den [30] praktischen Fragen der auswärtigen Politik. Hier gewann Lysander zunächst, wahrscheinlich noch durch die alten Ephoren und durch König Agis48, mit dem er während des Krieges in gutem Verhältnis gestanden hatte, einen vollen Sieg. Seine Anordnungen wurden bestätigt; die großen Weihdenkmäler, welche Sparta daheim und vor allem in Delphi aus der Beute zum Dank für die Beendigung des Krieges errichten ließ, dienten ausschließlich seiner Verherrlichung49: in Delphi stand seine Statue inmitten der Götter, umgeben von sämtlichen spartanischen und bundesgenössischen Heerführern, und Poseidon setzte ihm den Siegeskranz auf. Für das neue Amtsjahr wurde sein Bruder Libys zum Nauarchen gewählt; tatsächlich übernahm als sein Adjutant auch diesmal Lysander den Oberbefehl. So konnte er gegen Ende des Jahres 404 an der Spitze der spartanischen Flotte noch einmal einen Triumphzug durch Hellas halten50 und seine Maßregeln festigen und ergänzen. Diesmal scheint er namentlich an der thrakischen Küste operiert zu haben, wo sich noch mancher Widerstand regen mochte; auch sein Eingreifen auf Thasos (o. S. 11) gehört wohl in diese Zeit. In allen Städten überhäuften ihn seine Anhänger mit den höchsten Ehren: der Mann, der unumschränkt in ganz Hellas schaltete, war mehr [31] als ein Mensch, er war ein Gott und sein Wille Gesetz wie das Gebot der Gottheit. Die Aristokraten auf Samos51 haben ihm Altäre errichtet, geopfert und »dem Feldherrn des wackeren Hellas aus dem reigenfrohen Sparta« Päane gesungen; das Herafest wurde durch ein Lysanderfest ersetzt. Die Dichter drängten sich um ihn und verherrlichten wetteifernd seine Taten, Choirilos von Samos, Antimachos von Kolophon, Nikeratos von Heraklea, dem er selbst beim Lysanderfest den Preis erteilte. Die Ephesier errichteten ihm und seinen Mitfeldherrn im Artemistempel, die Samier in Olympia eine Statue. Er war in der Tat der ungekrönte König von Hellas. Aber während er auf dem Gipfel seiner Macht stand, nahmen die Dinge in Athen eine Wendung, die rasch und unerwartet den Anstoß gab zu jähem Sturz aus schwindelnder Höhe.


Quelle:
Eduard Meyer: Geschichte des Altertums. Darmstadt 51965, Bd. 5, S. 22-32.
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