Waldstein-Wartenberg

[663] Waldstein-Wartenberg altes böhm. Geschlecht, 1616 in dem berühmten Wallenstein (s. d.) in den Grafenstand erhoben, theilte sich in die Waldsteinsche und die 1854 erloschene Arnauer Linie. Die Waldstein'sche nahm 1758 den Beinamen Wartenberg an u. theilt sich in die Zweige Münchengrätz, der in Böhmen u. Mähren begütert ist (Haupt: Graf Christian Vincenz Ernst, geb. 1794) u. Dux-Leutomischl, in Böhmen begütert (Haupt: Graf Anton, geb. 1826). – Franz Adam von W.- Dux-Leutomischl, geb. 1759, nahm 1789 als österr. Offizier seinen Abschied, diente 1797 und 1809 als Freiwilliger, commandirte das 3. Wiener Landwehrbataillon, st. 1823, erwarb sich große Verdienste um den böhmischen Gewerbfleiß durch Fabrikanlagen auf seinen Gütern, stiftete Volksschulen, war auch ein trefflicher Botaniker (»Descriptiones et icones plantarum rariorum Hungariae«, 3 Foliobde., Wien 1802–12).

Quelle:
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1857, Band 5, S. 663.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Empfehlung
Durchsuchen Sie auch contumax.org:
Empfehlung

Uslar, Moritz von

Waldstein oder Der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005

Waldstein oder Der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005
Kiepenheuer & Witsch, 2006. 191 S., 3462036920, 17,90 €.
Walter Gieseking muss sich bewegen. Es geht um eine Form der Lebensbejahung. Zu irgendwas, am besten etwas Großem, Übergeordneten, muss er doch mal ... weiterlesen
Bookmarks
delicious wong linkarena google