| Künstler: | Liebermann, Max |
| Entstehungsjahr: | 1912 |
| Maße: | 49 × 39,5 cm |
| Technik: | Öl auf Pappe auf Leinwand |
| Aufbewahrungsort: | Hannover |
| Sammlung: | Niedersächsisches Landesmuseum |
| Epoche: | Realismus, Naturalismus |
| Land: | Deutschland |
Adelung-1793: Links · Strand, der · Reiter (1), der · Nach-Trieb, der · Nach-treten · Nach-Trupp, der · Nach-trillern · Nach-treiben · Nach-traben · Nach-Trab, der · Nach · Nach-tragen · Nach-Trag, der · Nach-trachten
Brockhaus-1911: Liebermann von Sonnenberg · Liebermann [2] · Liebermann · Strand · Strand [2] · Reiter · Spanische Reiter · Friesische Reiter · Eulen nach Athen tragen · Nach Kanossa gehen wir nicht · Nach uns die Sintflut · Nach Sicht
Goetzinger-1885: Deutsche Reiter
Herder-1854: Strand · Spanische Reiter
Meyers-1905: Liebermann von Sonnenberg · Liebermann · Links · Rechts und Links · Links und Rechts · Halb rechts, halb links · Halb links, halb rechts · Strand [1] · Strand [2] · Timmendorfer Strand · Reiter [2] · Reiter [1] · Spanische Reiter · Schwarze Reiter · Deutsche Reiter · Friesische Reiter · Apokalyptische Reiter · Reïter · Zug nach dem Westen · Eulen nach Athen tragen · Nach uns die Sündflut! · Nach Canossa gehen wir nicht
Pataky-1898: Strand, Gabriel · Strand, Ernst am
Pierer-1857: Liebermann · Links · Links- u. Rechtswaare · Augen links! Augen rechts! · Strand · Reïter. · Reiter-Steinberg · Reiter · Schwarze Reiter · Friesische Reiter · Deutsche Reiter · Spanische Reiter · Nach dato · Fortdauer nach dem Tode · Gestalter Sachen nach · Reise nach Jerusalem · Nach Wechselrecht · Nach Sicht
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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