König Johann
Prinz Heinrich, sein Sohn, nachmaliger König Heinrich III.
Arthur, Herzog von Bretagne, Sohn des verstorbnen Herzogs Gottfried von Bretagne, älteren Bruders vom König Johann
William Mareshall, Graf von Pembroke
Geffrey Fitz-Peter, Graf von Essex, Oberrichter von England
William Longsword, Graf von Salisbury
Robert Bigot, Graf von Norfolk
Hubert de Burgh, Kämmerer des Königs
Robert Faulconbridge, Sohn des Sir Robert Faulconbridge
Philipp Faulconbridge, sein Halbbruder, Bastard König Richard I.
Jakob Gurney, Diener der Lady Faulconbridge
Peter von Pomfret, ein Prophet
Philipp, König von Frankreich
Louis, der Dauphin
Der Erzherzog von Österreich
Kardinal Pandulpho, Legat des Papstes
Melun, ein französischer Edelmann
Chatillon, Gesandter von Frankreich an König Johann
Eleonore, die Witwe König Heinrich II. und Mutter König Johanns
Constanze, Arthurs Mutter
Blanca, Tochter Alfonsos, des Königs von Kastilien, und Nichte König Johanns
Lady Faulconbridge, Mutter des Bastards und Robert Faulconbridges
Herren und Frauen, Bürger von Angers, ein Sheriff, Herolde, Beamte, Soldaten, Boten und andres Gefolge
Die Szene ist bald in England, bald in Frankreich[6]
|
Ausgewählte Ausgaben von
König Johann
|
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro