Greiffenberg

[273] Greiffenberg, 1) Stadt im preuß. Regbez. Liegnitz, Kreis Löwenberg, am Queis, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Kohlfurt-Glatz, Goldberg-G. und G.-Friedeberg a. Q., 325 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche (erstere in dem nahen Niederwiesa), Präparandenanstalt, Diakonissenanstalt, Amtsgericht, Weberei, Fabrikation von Taschentüchern, Schürzen und Zigarren und (1900) 3335 Einw. In der Nähe liegt das Gut Greifenstein und auf einem 423 m hohen Berg die Ruinen der gleichnamigen Burg. – 2) (G. in der Ukermark) Stadt im preuß. Reg bez. Potsdam, Kreis Angermünde, an der Sarnitz und der Staatsbahnlinie Angermünde-Stralsund, hat eine evang. Kirche, Tonwarenfabrik und (1900) 1236 Einw. Dabei eine Burgruine. – 3) S. Greifenberg.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907, S. 273.
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