Höhe [1]

[439] Höhe, in der Geometrie beim Dreieck s. d. Beim Parallelogramm (Parallelepipedon) heißt H. der Abstand zweier parallelen Seiten (Seitenflächen); bei der Pyramide und dem Kegel der senkrechte Abstand der Spitze von der Grundfläche. – H. (Elevation) eines Gestirns ist der Bogen des Vertikalkreises zwischen dem Stern und dem Horizont oder der Winkel, den die Richtung zum Stern mit der Ebene des Horizonts bildet; das Komplement der Höhe ist die Zenitdistanz[440] (s. Himmel, S. 344). – In der Nautik bedeutet H. die Polhöhe oder geographische Breite. Man sagt, ein Schiff sei auf der H. eines Ortes, wenn es sich ungefähr in gleicher Breite mit ihm befindet. – Unter H. eines Berges versteht man entweder die absolute H., d. h. die senkrechte Erhebung des Berggipfels über den Meeresspiegel, oder die relative H., d. h. die Erhebung über irgend eine andre, besonders anzugebende horizontale Fläche. – In der Orographie ist H. eine platte, unbedeutende Erhöhung mit flachem Hang; auf einem Gebirgsrücken heißt sie Gebirgshöhe, als Ausläufer eines Gebirgsrückens Landhöhe.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 439-440.
Lizenz:
Faksimiles:
439 | 440
Kategorien:
Buchempfehlung: Brandl, Sepp: Nationalpark Hohe Tauern Nord ISBN-13 9783763341269
Empfehlung
Durchsuchen Sie auch contumax.org:
Empfehlung

Brandl, Sepp

Nationalpark Hohe Tauern Nord

Nationalpark Hohe Tauern Nord
Bergverlag Rother, 144 S. m. 96 Farbfotos u. 50 farb. Ktn.-Skizzen sowie 1 farb. Übers.-Kte., 3763341269, 11,90 €.
Die Hohen Tauern sind eine der bekanntesten Hochgebirgsregionen der Ostalpen - mit riesigen Gletschern und zwei der berühmtesten Berge Österreichs, ... weiterlesen
Bookmarks
delicious wong linkarena google