Hallén

[658] Hallén, Andreas, schwed. Komponist, geb. 22. Dez. 1846 in Gotenburg, erhielt seine musikalische Ausbildung 1866–71 in Leipzig (Reinecke), München (Rheinberger) und Dresden (Rietz), war 1872–78 Dirigent der Musikervereinskonzerte zu Gotenburg, lebte dann meist in Berlin, kehrte 1883 nach Gotenburg zurück, wurde 1884 Dirigent der Philharmonischen Gesellschaft in Stockholm und 1892 Kapellmeister der königlichen Oper daselbst. 1902 siedelte er nach Malmö über als Dirigent der südschwedischen Philharmonischen Vereinigung. H. ist ein routinierter Komponist, doch ohne stärkere Eigenart (Opern: »Harald der Wiking«, Leipzig 1881, »Hexfällen«, Stockholm 1896, »Der Schatz des Waldemar«, das. 1896; mehrere Chorwerke mit Orchester, symphonische Dichtungen »Sten Sture« u. »Aus der Waldemarsage«, zwei schwedische Rhapsodien, Violinromanze, Lieder u. a.).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907, S. 658.
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