Negri-Sembilan

[498] Negri-SembilanNeun Staaten«), einer der unter britischem Schutz stehenden föderierten Malaienstaaten auf der hinterindischen Halbinsel Malakka (s. d.), von 1889–96 auch Name für den ganzen Staatenbund, umfaßt mit Sungei, Ujong und Jelebu rund 7000 qkm mit (1901) 96,028 Einw. (64,565 männliche und nur 31,463 weibliche), darunter viele eingewanderte Chinesen. Die Einnahmen des Staates betrugen 1901: 1,669,353, die Ausgaben 1,632,958 Doll.; die Einfuhr 4,496,670, die Ausfuhr 7,665,369 Doll. Letztere besteht namentlich aus Gambir, Pfeffer, Tapioka, Walderzeugnissen (Guttapercha, Öl, Harz, Rohr, Obst) und Zinn (1901: 3407 Ton.); auch Gold wird gefunden. Ende 1901 waren 40 km Eisenbahn im Privatbesitz vorhanden.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 498.
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