Rumpf [1]

[262] Rumpf (Stamm, Truncus), die Hauptmasse des tierischen Körpers im Gegensatz zu den Gliedmaßen, dem Kopf und dem Schwanz. Er umfaßt die Leibeshöhle mit den in ihr befindlichen Organen. Speziell beim Menschen wird seine knöcherne Grundlage von der Wirbelsäule, den Rippen und dem Brustbein gebildet, zu deren Bewegung sowie zur Verengerung der Leibeshöhle, die hier in Brust-, Bauch- und Beckenhöhle geschieden ist, die Rumpfmuskeln dienen. Beweglich an ihm befestigt sind die Gliedmaßen.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 262.
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