Grässe

[553] Grässe, Joh. Georg Theod., geb. 1814 in Grimma, studirte seit 1832 in Leipzig Philologie, wurde Collaborator an der Kreuzschule in Dresden, 1843 Privatbibliothekar des Königs u. 1848 Inspector des Münzcabinets daselbst; er schr.: Lehrbuch einer allgemeinen Literaturgeschichte, Dresd. 1837–54 (bis jetzt 8 Thle); Handbuch der allgemeinen Literaturgeschichte, ebd. 1844–50, 4 Bde.; Bibliotheca magica, Lpz. 1843; Die Sage vom Ewigen Juden, Dresd. 1844 (französisch Par. 1845); Bibl. psychologica, Lpz. 1845; Die Sage vom Ritter Tanhäuser, Dresd. 1846; Beiträge zur Literatur u. Sage des Mittelalters, ebd. 1850; Handbuch der alten Numismatik, Lpz. 1852 f.; Beiträge zur Geschichte der Gefäßbildnerei, Dresd. 1853; er gab heraus des Jac. a Voragine Legenda aurea, Dresd. 1846, u. übersetzte die Gesta Romanorum. ebd. 1842, 2 Bde.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 553.
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