Hammond [2]

[916] Hammond (spr. Hämmond), 1) Heinrich, geb. 1605 in Chersey; Hofprediger des Königs Karls I. von England, welchem er in den Kerker folgte. Nach dessen Tode kam er 1648 nochmals zu Oxford ins Gefängniß u. starb 1660; er schr.: Erklärungen des N. T., 1653–56, lateinisch von Joh. Clerc, 1698–1704, 2 Bde., Fol.; Paraphrasen der Psalmen u. Sprichwörter; Werke, Lond. 1618. 2) James, geb. 1712 in London; in Diensten des Prinzen von Wales, wurde wahnsinnig u. st. 1742 in Stovo, einem Gute des Lord Cobham; er schr.: Love elegies, Lond. 1744, 1759[916] in Poetical works, ebd. 1758, u.a.m. 3) Jabez D., nordamerikanischer Historiker, war von 1815–17 Mitglied des Repräsentantenhauses für den Staat New York, dann bis 1821 Senator in der Legislatur von New York; besuchte 1830 Europa, wurde 1845 Rector der New Yorker Universität u. st. 1855. Er schr.: Julius Melbourne; Political History of New York, 3 Bde.; Life of Silas Wright, u.a.m.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 916-917.
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