Monsalcōne

[388] Monsalcōne, Stadt im illyrischen Kreise Görz, an der Eisenbahn von Triest nach Udine etc. u. am Golf von Triest; Salzquellen, Schloß la Rocca, Getreide- u. Weinbau, Seebäder, Handel, Hafen (Ponto Rosega seit 1825); 1600 Ew. – M. soll schon von dem Gothenkönig Theoderich dem Großen angelegt sein u. hieß früher Falkenberg, kam dann unter venetianische Herrschaft u. hatte einen eignen Podesta. Dabei das Bad von M., alkalisch-mineralisches Wasser von 30 bis 32° Wärme, bes. gegen Rheumatismus empfohlen, schon den Alten als Aqua Dei et vitae bekannt; noch sind davon Überreste vorhanden. 1433 ließ der venetianische Nobile Francesca Nani, damals Podesta von M., das Bad wieder einrichten, doch blieb es unter Venedig unbekannt u. erst mit dem Wachsthum Triests wurde es bekannter; 1838 wurde ein Cursaal u. neue Badegebäude aufgeführt.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 11. Altenburg 1860, S. 388.
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