Soden [2]

[240] Soden, 1) Stadt an der Mündung der Salza in die Kinzig im Kreise Schlüchtern der kurhessischen Provinz Hanau, mit nicht mehr benutzter Salzquelle u. der Burgruine Stolzenberg; 1150 Ew.; 2) Flecken in der Provinz Niederhessen, an der Werra, Allendorf gegenüber u. als dessen Vorstadt betrachtet; Saline; 1200 Ew. (s. Allendorf 4); 3) Dorf im nassauischen Amte Höchst, am südlichen Fuße des Taunus, eine Stunde von Höchst u. mit dieser Stadt u. der Taunuseisenbahn durch eine Zweigbahn verbunden, hat 23 Mineralquellen von größerem od. geringerem Gehalt an Kochsalz, Eisen u. Kohlensäure (9 bis 19° R.) zum Baden u. Trinken gebraucht, bes. gegen manche Brustleiden, Unterleibsübel, Drüsenkrankheiten etc.; jetzt ist ein mächtiger Sprudel erbohrt; 1000 Ew. S. war früher unmittelbares Reichsdorf. Vgl. Thilenius, S-s Heilquellen, Frankf. 1850, 3. A. 1858; L. Ruge,[241] S. u. seine Heilquellen, Berl. 1854; F. Großmann, S. seine Quellen, Molkenanstalt etc., Mainz 1858.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 16. Altenburg 1863, S. 240-241.
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240 | 241
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