[674] Stain zum Rechtenstein, eine zu den ältesten eingebornen Rittergeschlechtern Oberschwabens gehörige Familie, deren Stammschloß Stain oberhalb Marchthal im württembergischen Oberamt Ehingen an der Donau lag u. welche 1623 den Freiherrnstand erhielt unter Vereinigung des Wappens mit dem der erloschenen Familie von Goß. Aus ihr stammten: 1) Freiherr Ferdinand Heinrich, geb. 1682, war kaiserlicher Generalfeldmarschalllieutenant u. st. 1738. 2) Graf Karl Leopold, Sohn des Vor., geb. 12. December 1729 in Brüssel, war ebenfalls Generalfeldmarschalllieutenant u. Inhaber eines Regiments, wurde 1779 von Kaiser Joseph II. in den Grafenstand erhoben, st. aber 1809 kinderlos. Jetziger Chef ist: 3) Freiherr Gustav, Sohn des erstorbenen Freiherrn Franz, geb. 1808, hat in Württemberg (Oberamt Oberndorf) u. Baiern (Landgericht Günzburg) Besitzungen, ist baierischer Kämmerer u. seit 1834 mit Marie geb. Freiin von Schawenburg vermählt.
Meyers-1905: Spiegel zum Desenberg · Verleitung zum Verbrechen · Vom Fels zum Meer · Internationaler Verband zum Schutze des gewerblichen Eigentums · Aufforderung zum Verbrechen · Beweis zum ewigen Gedächtnis · Frauen vom (zum) guten Hirten
Pierer-1857: Rechtenstein · Stain · Zum Flug geschickt · Zum Heften schlagen · Zum Hohenstein · Zum Zuge sein · Augustinische Chorfrauen u. Chorherren zum Heiligen Herzensorden · Zum Loh thun · Zum Urtheil beschließen · Hof zum Bergen · Geschickt mit offenem Rachen zum Raube · Erstenberg zum Freyenthurm · Hutten zum Stolzenberg · Zum Brunnen · Stein zum Altenstein · Juritsch zum Strugg u. Alt-Guttenberg