Holzertragstafeln

[502] Holzertragstafeln, Tafeln, die den Massenzuwachsgang normaler gleichalteriger Holzbestände für die verschiedenen Holzarten und Standortsklassen von der Jugend bis zum Alter darstellen. Sie dienen den Zwecken der Forsteinrichtung, Waldwertberechnung und Rentabilitätsrechnung und werden vorzugsweise dazu gebraucht, um den Holzvorrat und Holzzuwachs, ferner den künftigen Holzertrag der Bestände zu ermitteln. Außerdem sind sie ein Hilfsmittel der Bonitierung. Brauchbare Ertragstafeln sind veröffentlicht für die Fichte von Lorey (Frankf. 1899) und Schwappach (Berl. 1890), für die Kiefer von Weise (das. 1880) und Schwappach (das. 1896), für die Rotbuche von Baur (das. 1881), Schuberg (»Aus deutschen Forsten. Die Rotbuche«, Tübing. 1894) und Schwappach (Berl. 1893), für die Weißtanne von Lorey (Frankf. 1884) und Schuberg (Tübing. 1888), für die Erle von Schwappach (Neudamm 1902); für verschiedene Holzarten von Burckhardt (»Hilfstafeln für Forsttaxatoren«, 3. Aufl., Hannov. 1873) und von Kunze (als Supplemente zum »Tharandter forstlichen Jahrbuch«).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 502.
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