Manderscheid

[817] Manderscheid, Marktflecken im Kreise Wittlich des Regierungsbezirks Trier der Preußischen Rheinprovinz, in der Eisel u. an der Lieser; Tuchfabrik; 800 Ew. Das Schloß ist Stammhaus der Reichsgrafen von M., welche die in der Eifel gelegenen Grafschaften Blankenhain, Geroldstein, M. u. Kehl besaßen, Mitglieder des westfälischen Reichsgrafencollegiums waren u. 1780 ausstarben. Die Grafen von Sternberg, ihre Erben, verloren ihre Besitzungen durch den Lüneviller Frieden u. wurden durch die secularisirten Abteien Weißenau u. Schussenried[817] im Donaukreise des Königreichs Württemberg entschädigt.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 10. Altenburg 1860, S. 817-818.
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